Schwabenfedern Jahresrückblick 2019

Dieses Jahr ist bei den Schwabenfedern viel passiert. Zeit für einen Jahresrückblick!

Januar

Martin Fabian Seminar

Im Januar hatten wir Martin Fabian auf ein Wochenendseminar zu Gast. Unser erstes vollständig ausgebuchtes Seminar, es waren alle 24 Plätze ratzefatz vergeben!

Es durfte geschwitzt werden. Oh und wie geschwitzt werden durfte. Martin macht beim aufwärmen keine Gefangenen.

Februar

Dreynevent

Michael und Suse waren beim Dreynevent in Wien zu Gast.

März

Dürer Turnier

Im März sind wir mit dem Dürer Turnier in die Turniersaison gestartet. Zum ersten mal öffentlich haben sich Lukas, Alexander und Martin nach Nürnberg zu Schwert und Bogen aufgemacht.

Eine Besonderheit der Regeln war das Handtreffer verbot. Was einen starken Gegensatz zu anderen Regelsets wie dem des Frühlingsfechten darstellt, doch dazu später mehr.

Martin hat sich bei seinem ersten Turnier sehr wacker geschlagen und konnte erste Siege erfechten. Lukas und Alexander haben alle Poolkämpfe gewonnen, mussten sich im Viertelfinale aber leider geschlagen geben.

Am Ende gewannen 1. Thomas Floßmann 2. Michael Sprenger und 3. Alexander Hollinger & Manuel Geiling. Starke Leistung vom Flossinator!

Spoileralarm: Das Dürerturnier ist das einzige von Schwabenfedern besuchte Turnier 2019 bei dem wir nicht auf dem Treppchen standen. 2020 ist es dann soweit! 😉

Trainingsmethodik & Didaktik Seminar

Unser Trainer Alexander hat zum ersten mal die bisher internen Trainingsmethodik Seminare als öffentliches Veranstaltung angeboten. Ein Angebot, dass von zwei Zornhauern auch prompt angenommen wurde.

Es ging um Aliveness, die I-Method, den Umgang mit Gruppen, Biase und vieles mehr.

Etwas Nervosität war dann doch dabei, ob unsere Ansätze den Externen helfen und sie weiterbringen können. Glücklicherweise scheint es ihnen gefallen zu haben wie man in diesem Review lesen kann https://www.zornhau.de/seminar-trainingsmethodik-didaktik-schwabenfedern/

Diese Veranstaltung und die Vorbereitung dafür hat letztendlich auch den Grundstein dafür gelegt, dass wir die DDHF Trainertage 2020 veranstalten.

Ehrenflossi

Es gab im März ein weiteres erstes mal, wir haben jemandem die Ehrenschwabenfedrigkeit anerkannt: Thomas “Flossi” Floßmann!

Da Thomas schon seit Jahren unsere Events mit großer Regelmäßigkeit besucht, generell ein dufter Typ ist, ein Lächeln hat bei dem Hundewelpen dahinschmelzen und obendrauf noch fechten kann, haben wir ihn heute zur Ehrenschwabenfeder ernannt!

Eine Ehre, die wie man betonen muss, traditionell nur alle 8 Jahre vergeben wird oder wie andere sagen würden, überhaupt das erste mal vergeben wurde.

Damit soll sein Name ab dem heutigen Tage ‘Thomas “Ehrenflossi” Flossmann” sein!

And for Ivan again in English: His name shall be, from this day forward ‘Thomas “Honor Flapper” Flossmann’

Aus unserem Facebook Post https://www.facebook.com/Schwabenfedern/photos/a.243241295800086/1029606327163575/?type=3&theater

April

Swordtrip the Brathering

Das Swordtrip Gathering hat soviele praktische Aspekte: Es findet in der Nähe in München statt, es gibt ein gut organisiertes Turnier, wir werden als Trainer eingeladen und die Anmeldung des mehrfachen Titelverteidigers Lukas Mästle-Goer wurde bisher nie aufgrund eines organisatorischen “Fehlers” vergessen. 😉

Dieses Jahr sind wir insgesamt zu 12. in München eingefallen, davon 7 Teilnehmer im Turnier (6 offen + 1 Dame). Lukas hat einen Langschwert und Michael einen Schwert und Buckler Workshop gehalten.

Aus den Vorrunden sind alle 7 Schwabenfedern in die KO-Runden weitergerückt, für einige davon ihr erstes Turniererlebniss. Sehr gute Leistung!

Es haben sich schlussendlich Björn, Arthur und Lukas einen Kampf um das Podest geliefert, eine Konstellation die sich dieses Jahr noch ein paar mal wiederholen sollte. Letztendlich hat sich Arthur (Schwertspiel Dresden) den 1. Platz, Björn (Hammaborg) den 2. Platz und Lukas den 3. Platz geholt. 4. wude Simon “Sexy” Rieger (Indes).

Insbesondere Arthur hat im Vergleich zu den Vorjahren merklich zugelegt und sein linkshänder Twerhau Spiel deutlich verbessern können!

Frühlingsfechten

Lukas, Harald und Alexander haben sich zum ersten mal zu diesem Event im hohen Norden aufgemacht (erzähl uns keiner, dass das Ruhrgebiet nicht in Norddeutschland wäre!) um am dritten Turnier der Saison teilzunehmen, dem Frühlingsfechten.

Interessant an den Regeln war, dass es keine Gewichtung nach Trefferzone gab. Ein Handtreffer und ein Kopftreffer waren also gleich viel wert, also der genaue Gegensatz zum Dürer Turnier. Es wird niemand überraschen, dass hier viel gegeißelt wurde.

Dort ist etwas magisches passiert auf das wir schon sehr lange hinarbeiten. Endlich ein Schwabenfedern internes Finale! So hat sich beim “Norddeutschen Wunder” Lukas von der einen Seite und Alexander von der anderen Seite durch das gute Teilnehmerfeld (es waren neben Lukas und Harry noch andere Nationalteamfechter dabei) gefochten um am Ende im Finale aufeinander zu treffen.

Lukas konnte dabei den Finalkampf für sich entscheiden und hat damit alle Kämpfe des Frühlingsfechten gewonnen. Alexander musste sich nur Lukas und Harald (Respekt Harry!) geschlagen geben. 3. wurde Phillip vom SC Borchen.

Sonntag hat Alexander noch ein halbtägiges Seminar zum Schielhau gehalten.

Tag der offenen Tür + Ringenkurs

Wie üblich haben wir zweimal im Jahr zum Start des Anfängerkurses einen Tag der offenen Tür und den Start des Zweitwaffenkurses. Der Tag der offenen Tür war wieder gut besucht von vielen interessierten Anfängern.

Dieses mal war die Zweitwaffe auf vielfachen Wunsch historisches Ringen, was wie man im nachhinein sagen muss, allen sehr viel Spaß bereitet hat.

Mai

Roßfechten Seminar

Ebenfalls zum ersten mal öffentlich, war dieses Jahr das von Giulia organisierte Roßfechten Seminar. Bestehend aus einem vorbereitenden Teil in der Sporthalle und einem praktischen Teil zu Pferd, hat unsere erfahrene Reiterin Giulia die Teilnehmer gekonnt in die Grundlagen des Roßfechtens eingeführt.

Symphony of Steel

Ein weiteres erstes mal: Julian hat unser Symphony of Steel Turnier aus der Taufe gehoben.

Unser ambitioniertes Ziel, eine Einteilung der Fechter in zwei Langschwert Wettbewerbe: Anfänger und Fortgeschrittene und ein Regelwerk samt Ausrüstungsvorgaben die unsere Vorstellungen von einem abwechslungsreichen Turnier wiedergeben.

Als Anfänger antreten durfte man, wenn man maximal 2 Jahre Fechterfahrung und maximal ein Turnier bisher gefochten hat. Dies soll Interessierten die Angst nehmen direkt beim ersten Turnier ins “Haifischbecken” der sehr erfahrenen Fechter geworfen zu werden. Schaut man sich das Teilnehmerfeld an und wieviele hier ihre ersten Turniererfahrungen gesammelt haben, scheint dies funktioniert zu haben.

Eine große Hilfe waren dabei die vom DDHF ausgebildeten Schiedsrichter Dorian, Markus und Johannes sowie unsere interne Helfercrew. Danke an euch!

Am Ende standen in der Anfängerkategorie auf dem Treppchen: 1. Johannes (Schwabenfedern), 2. Edmund (Schwert und Bogen) und 3. Christian (Schwabenfedern).

In der offenen Kategorie haben sich Lukas und Thomas “Flossi” Floßmann einen spannenden Finalkampf geliefert. Flossi hat nochmal richtig gute Leistung gezeigt und hätte Lukas fast geschlagen, wenn ihm nicht die Cardio ausgegangen wäre. 😉

Ergebniss war entsprechend 1. Lukas (Schwabenfedern), 2. Thomas (Freyfechter, Schwabenfedern, Gladiatores) und 3. Ingolf (Schwabenfedern).

Uhlmann HEMA Maske kommt auf den Markt

Ein Projekt an dem wir schon eine ganze Weile mit Uhlmann Fechtsport zusammen gearbeitet haben, hat im April Früchte getragen. So ist Uhlmann mit einer eigenen speziell fürs historische Fechten hergestellten Maske und einem Halsschutz in den HEMA Markt eingestiegen.

Der Halsschutz ist wegen den CE Kennzeichnungsproblemen aktuell nicht mehr erhältlich (daran wird gearbeitet!), aber die Masken könnt ihr unter diesem Link erstehen: https://uhlmann-fechtsport.com/shop/de/fechtmaske-spezial-1600n-extra-mit-hinterkopf-und-nackenschutz-durch-integrierte-kunststoff-platte.html

Juni

Treffen historischer Fechter Deutschlands (THFD)

Lukas war diesmal unser einziger Vertreter auf dem THFD (gesprochen: “tift”) und im Langen Schwert fand wie schon beim Gathering ein Kopf and Kopf rennen zwischen Lukas, Björn und Arthur statt. Diesmal konnte Lukas sich den 1. Platz sichern, gefolgt von Björn auf dem 2. und Arthur auf dem 3. Platz.

Foto vom SC Borchen

European Games in Minsk

Im Jahr der Neuheiten gab es noch ein anderes großes Thema: Hema war als Teil des Kulturprogramms bei den Europaspielen Minsk vertreten!

Die Europaspiele sind dabei der neuere und wenig bekanntere kleine Bruder der Asia und Pan-Amerikanischen Spiele. Sie fanden dieses Jahr überhaupt erst zum zweiten mal statt.

So wurden die verschiedenen Hemanationen in Bereiche eingeteilt und für jeden Bereich wurden Delegierte festgelegt die eine fixe Anzahl Fechter auswählen und zu den Spielen schicken sollten.

In unserem Fall umfasste der Bereich Deutschland und Österreich (die Schweiz wurde Frankreich zuerkannt) und als Delegierter wurde Jens Peter Kleinau aka JPK ausgewählt, der sich noch Thomas Bögle vom DDHF dazu geholt hat.

Es sollten vier Plätze im Langen Schwert, drei im Solo Rapier und einer jeweils im Rapier & Dolch und im Schwert und Buckler vergeben werden.

Der Haken? Natürlich mussten alle Kosten wie Flug und Unterkunft selbst von den Athleten bezahlt werden. Auf der anderen Seite gibt die Teilnahme an einem Event dieser Größe Hema einen sehr seriösen Anstrich. (Manch einer erinnert sich, dass wir vor vielen Jahren nicht Teil des Uni Sports werden durften weil Hema als Sport “zu exotisch” für den Verantwortlichen war).

Da wir keine Studenten mehr sind haben wir uns davon nicht abschrecken lassen und uns für die begrenzten Plätze beworben.

Nach dem Wegfall von T. Bögele als Fechter, etwas durchtauschen und nachrücken hat sich das Team der österreichisch-deutschen Freundschaft letztendlich aus folgenden Fechtern zusammengesetzt:

  • Langes Schwert:
    • Lukas (Schwabenfedern)
    • Alexander (Schwabenfedern)
    • Diana
    • Simon “Sexy” Rieger (Indes Wien)
  • Schwert & Buckler
    • Michael (Schwabenfedern)
  • Rapier
    • Florian (Klingenspiel)
    • Stefan (Klingenspiel)
  • Moralische Unterstützung
    • Lydia (Schwabenfedern)

Allerdings gab es bei der Einreise nach Belarus ein paar Probleme unserer Rapierdelegation (nicht aus der EU über Russland nach Belarus einreisen!) weshalb diese nie in Minsk ankamen. Wer tatsächlich da war ist auf dem Bild zu sehen.

Im extrem starken internationalen Teilnehmerfeld konnten Lukas und Simon Achtungserfolge erzielen, als sie aus den Pools weitergemommen sind.

Ob dieses Event den erhofften großen Sprung für Hema darstellt oder nicht wird sich erst im Rückblick zeigen. Was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass es auf absehbare Zeit kein zweites Event geben wird, dass in so großem Maße Fechter aus aller Welt zusammenbringen wird.

Wir sind froh dabei gewesen zu sein, trotz oder vielleicht auch gerade wegen dem Frühstück der Champions in unserer Unterkunft, einem ehemaligen Olympiadorf aus den 60ern. 😉

Juli

Michel Rensen Seminar

Beim zweiten Seminar des Jahres fand ein interkultureller Austausch zwischen der niederländischen, deutschen und österreichischen Kultur statt. So wurde uns erläutert was “I fotz di wia an tanzbärn” und ähnliche Schmankerln auf Deutsch heißen und am Twerhau gearbeitet.

In guter Traditiom hatten wir mit Michel “Twerhau” Rensen wieder einen Trainer von Zward & Steen da.

August

Indes Fechtwoche

Bei der diesjährigen Indes Fechtwoche wurde 7 Tage lang das Schwert geschwungen, Treppen gerannt, im Fluss gebadet und Alexander war mit von der Partie.

Wer Indes und Ingulf kennt weiß, dass sich die Indes Vereine durch eine ganz eigene und positive Kultur auszeichnen. So war die Fechtwoche menschlich top und amüsant (Wer mit diesem Haufen freundlicher Verrückter noch nie “Ja, Herr und Meister!” gespielt hat sollte dies unbedingt tun!), gesundheitlich aufgrund der HEMA-Pest und fechterisch aufgrund der fehlenden Aliveness leider nicht so erfolgreich.

Foto von Ingulf Popp-Kohlweiss

September

Fernkampf- und Schnitttag

Wenn du Lust darauf hast mit Armbrust und Bogen zu schießen, mit scharfen Schwertern Tetrapacks, PET Flaschen und Tatamis zu schneiden, Abends zu grillen und nen gemütlichen Samstag zu verbringen, dann bist du beim Fernkampf- und Schnitttag richtig!

Diesmal hatten wir einen Firmensponsor in Form von IPO.Plan, einer Firma bei der mehrere unserer Mitglieder arbeiten, die uns freundlicherweise Grillgut und Getränke zur Verfügung gestellt haben.

Es war wie immer ein Fest, von Max top organisiert und ist wie eh und je eines der wichtigsten Events für das Sozialgefüge der Gruppe.

Flügelschlag

Zum Flügelschlag, der im Rahmen der Highlandgams in Stuttgart statt fand, machten sich 6 Schwabenfedern (5 Teilnehmer + Support) auf, um den Highlandern mal zu zeigen was ein Twerhau ist!

Interessanterweise sind wir nicht als einzige mit einer stattlichen Anzahl stattlicher Fechter angereist. So waren die Pfälzer Schwertlöwen mit einer ganzen Dutzendschaft vor Ort, die sogar zum überwiegenden Teil Support war!

Von den 5 Schwabenfedern sind nach den Vorrunden 4 (Michael, Luca, Ingo, Martin) ins Viertelfinale vorgerückt, zusammen mit zwei Schwertlöwen (Till und Daniel), einem Fechter von Schwert und Bogen und einem von Gladii Pontis.

Nachdem sich der Staub weiterer KO-Runden gelegt hat, standen sich zwei Schwabenfedern und zwei Schwerlöwen im Halbfinale gegenüber. So durfte Michael gegen Till und Ingo gegen Daniel antreten, hier konnten sich Till und Ingo durchsetzen.

Das Finale wurde von Ingo und Till und das kleine Finale von Michael und Daniel ausgefochten. Das Ergebnis war am Ende 1. Ingo (Schwabenfedern), 2. Till (Schwertlöwen), 3. Michael (Schwabenfedern), 4. Daniel (Schwerlöwen).

Schwabenhau

Der Schwabenhau war wieder ein Highlight des Jahres für uns. Wir hatten die Teilnehmerzahl diesmal von 60 auf 70 Personen erhöht und es waren restlos alle Plätze ausgebucht.

Als erster Schwabenhau mit Vorkasse haben wir die Zahl externer Trainer erhöht. So gaben Ingulf, Joey, Matt, Federico, Simon, Ossi und unsere eigenen Trainer Michael und Alexander gut gelaunt zahlreiche gut angenommene Workshops und Vorträge.

Was inbesondere auf den Fotos gut rüberkommt: Beim Community Slot gabs Lichtschwert! Danke an Torsten fürs mitbringen.

Durch die vielen Teilnehmer, Trainer, die brandneue Website, die T-Shirts und die Voranmeldungen kam dieses mal überraschend viel mehr Arbeit als sonst für den Hauptorganisator Alexander zusammen. Danke an alle die sich schon bereit erklärt haben nächstes Jahr einen Teil der Last zu tragen!

Foto von Tale of Blades

Fechtschule Dresden

Bei der Fechtschule Dresden war Lukas im Turnier vertreten und Alexander hat Sonntags ein Seminar zu Aliveness und dem Schielhau gegeben.

Am Ende des Turniers ergab sich ein vertrautes Bild: Lukas, Björn und Arthur auf dem Treppchen. Lukas hat passend zur Zweitwaffe ein Rapier gewonnen.

Das Sonntagsseminar von Alexander fand guten Anklang und sowohl die theoretischen Prinzipien des Trainingsaufbaus mit Aliveness als auch der praktische Teil des Schielhaus kamen bei den Teilnehmern gut an.

Oktober

Tag der offenen Tür

Ein weiterer erfolgreicher Tag der offenen Tür mit neuen motivierten Anfängern, was könnte es schöneres geben. 🙂

Dieses mal hat der Zweitwaffenkurs Rapier nicht parallel gestartet, warum erfahrt ihr weiter unten.

DDHF Trainingslager

Dieses Jahr fand zum ersten mal fünf Tage lang das DDHF Trainingslager für Mitglieder des Nationalteams statt. Die Schwabenfedern waren durch Harald und Lukas vertreten. (Etwas wenig Schwabenfedern wenn man mich fragt, aber vielleicht wird das nächstes Jahr ja besser 😉 )

Eigentlich wäre es das Ziel des Trainingslagers gewesen sich für den IFHEMA Cup in Frankreich vorzubereiten, der allerdings recht kurzfristig abgesagt wurde. 2020 wird es ebenfalls keinen IFHEMA Cup geben, aber nach aktueller Planung ein weiteres DDHF Trainingslager und Förderung für das Nationalteam.

Warum Lukas hier auf den Schultern getragen wird, abgesehen von seinem frohen Gemüt, ist dem Autor leider unbekannt.
Foto von Michael Sprenger.

HEMA Zensus

Einer Initiative unseres Trainers Alexander sei Dank wurden in Zusammenarbeit mit dem DDHF ab Oktober von über 70% aller deutschen HEMA Gruppen Mitgliederzahlen, Standort und trainierte Waffen erfasst.

Die Veröffentlichung der gesammelten Daten steht noch aus und ist für das erste Quartal 2020 geplant. Bereits jetzt konnten die Daten den von Daniel Jaquet und Kollegen durchgeführten globalen Zensus unterstützen: https://infogram.com/hema-international-map-2019-1h7v4py7xw784k0

Bald kommen die echten Auswertungen, versprochen!

November

Der Rapierkurs startet

Der Zweitwaffenkurs ist mit etwas Verzögerung gestartet, da sich extra für den Rapierkurs 15 Schwabenfedern eigene Rapiere bestellt haben und der Hersteller Poker Armory von der großen Bestellung stark überfordert war. Geliefert wurde bisher die Hälfte der Rapiere, wir warten aktuell noch auf den 2. Teil der Lieferung.

Gelohnt hat es sich, so ist Rapier schließlich die Waffe für das Schöne im Menschen und Giganti eine sehr unterhaltsame Quelle. Es gibt zudem Bestrebungen Rapier als dauerhafte Waffe im Verein zu etablieren, ihr dürft gespannt sein was hier passiert.

Fechtschule München

Die Freyfechter Augustini luden zur Fechtschule nach München ein. Wir sind der Einladung zu dritt nachgekommen. So fuhren Lukas, Markus und Andreas für einen Tag Fecht & Spaß nach München.

Dezember

Weihnachtsfeier

Den Jahresabschluss bildet wieder das Duo Weihnachtsfeier, diesmal gut besucht in den Drei Kannen und…

Sondertraining

… das Sondertraining am letzten Termin vor Weihnachten, diesmal durchgeführt von Michael. Auf dem Programm stand Stockkampf ala Michael aka “Saarbrooklyn in the Hood” Style.

Jahresfazit

Hemaratings Ergebnis

Da im Gegensatz zu den vorherigen Jahren die meisten deutschen Turniere ihre Ergebnisse an HEMA Ratings übermittelt haben, ging dieses Jahr für uns einiges vorwärts.

Ihr könnt die Langschwert Ergebnisse nur für Deutschland über diesen Link anschauen: https://hemaratings.com/periods/details/?ratingsetid=1&nationality=de

Lukas ist mit Platz 18 in der Kategorie Longsword (Mixed/Men, Steel) verdient der höchsplatzierte deutsche Fechter auf HEMA Ratings. Die nächsten Deutschen folgen auf Platz 35 (Daniel Ciupka, fechter er eigentlich in Deutschland?) und 83 (Arthur Herbst). Lukas beste Platzierung auf HEMA Ratings des Jahres war Platz 17.

Alexander hat ebenfalls gute Ergebnisse gezeigt und ist aktuell mit Platz 123 bei Longsword (Mixed/Men, Steel) der am 4. höchsten platzierte Deutsche. Seine Jahresbestleistung war Platz 86.

Nach Alexander folgt auf 167 Björn Rüther und auf 183 eine weitere Schwabenfeder: Ingolf Hurst. Ingo hat dieses Jahr mit dem Swordtrip Gathering, dem Symphony of Steel und dem Flügelschlag seine ersten drei Turniere gefochten und hat mit Platz 3 beim Symphony und Platz 1 beim Flügelschlag bereits exzellente Ergebnisse gezeigt! Gratulation Ingo wir hoffen du machst so weiter.

DDHF Rangliste Ergebnis

Die DDHF Rangliste wurde dieses Jahr ebenfalls mit mehreren Turnieren gefüttert. Eingetragen wurden das Dürer Turnier, Swordtrip Gathering, THFD, Fechtschule Dresden und sHEMAsters.

Das Jahresergebnis ist im Langen Schwert Offen: 1. Lukas (Schwabenfedern), 2. Arthur (Schwertspiel), 3. Thomas “Flossi” Floßmann (Freyfechter, Schwabenfedern, Gladiatores).

Es folgen weitere Schwabenfedern auf Platz 6 mit Alexander, 8 mit Michael und Martin und 10 mit Harald und Ingo.

Wie man sieht deckt sich diese Einschätzung der Platzierungen nicht mit der von Hema Ratings. Wir sind gespannt wie sich das in Zukunft auswirkt.