Forschungsgruppe HalbeStangenDolchRingen

FAQ

  • Da die mittelalterlichen Kampfkünste aus weit mehr als nur dem Kampf mit dem Langen Schwert bestehen, sind wir in der Forschungsgruppe bestrebt uns weitere Waffengattungen und ein tieferes Verständnis dieser Kampfkünste zu erschließen.
  • Im Gegensatz zur Trainingsgruppe, gibt es bei einer Forschungsgruppe keinen fertig ausgearbeiteten Trainingsplan. Statt dessen werden die Techniken der verschiedenen Waffen gemeinsam anhand der Quellen rekonstruiert und erfoscht.
  • Traditionell wurde (vereinfacht gesagt) von der kleinen Waffe zu größeren gelehrt, d.h. es wurde erst unbewaffnet gerungen, dann mit (Scheiben)Dolch, gefolgt von einer einhändigen Hiebwaffe wie dem Einhandschwert oder dem Langen Messer. Die zweite Hand kommt mit Schwert & Buckler oder im Langen Schwert zum Einsatz, dem die Stangenwaffen wie Speer, Mordaxt oder Hellebarde folgen. Dabei hilft einem ein grundlegendes Verständnis für diese Waffen auch beim Kampf mit dem Langschwert.

Kampfkünste

  • Das historische Ringen spielt sich großteils im Stand ab und arbeitet mit Würfen und Brüchen um den Gegner kampfunfähig zu machen. Grundsätzlich würden auch Tritte, Schläge und andere Techniken zum Einsatz kommen, die wir aber bisher noch nicht trainieren.
  • Beim Scheibendolch handelt es sich um eine auf den Stich ausgelegte, einhändig geführte Waffe, die häufig als Beiwaffe oder Teil der Alltagskleidung getragen wurde und dementsprechend verbreitet war. Auch beim Kampf im Harnisch spielt der Scheibendolch eine große Rolle, sobald sich der Kampf auf den Boden verlagert.
  • Die Halbe Stange ist ein Holzstab mit (in unserem Fall) 2 m bis 2,20 m Länge und wird oft als Grundlage für den Kampf mit anderen Stangenwaffen heran gezogen.

Unsere Quellen

Bilder