Bibliothek

Wozu eine Bibliothek?

Der Sport ist nur ein Aspekt des historischen Fechtens, ein anderer ist seine Grundlage: die Quellen.
Wir möchten unseren Mitgliedern ermöglichen alle Aspekte kennen zu lernen, deshalb stellen wir eine Auswahl von Quellen als Bibliothek zur Verfügung.

Dadurch könnt ihr jetzt:

  • Eigene Interpretationen versuchen
  • Ein tieferes Verständnis für unsere Techniken aneignen
  • Eigene Unterrichtseinheiten vorbereiten (zum Beispiel für ein Sondertraining oder eine Zweitwaffe)

Diese Bibliothek wird aus der Vereinskasse bezahlt und im Lauf der Zeit  erweitert wenn dazu Interesse besteht.

Wie funktioniert das Ausleihen?

Kontaktiert einfach Lydia per Mail (lydia@projectbrainstorm.de) mit folgender Info:

  •  Welches Buch?
  • Wann kommt ihr zum Abholen ins Training?

Falls das Buch gerade verfügbar ist bekommt ihr es im Training. Ansonsten werdet ihr auf die Warteliste gesetzt, sobald das Buch wieder verfügbar ist bekommt ihr es dann.
Die maximale Ausleihdauer sind zwei Wochen, danach bringt ihr das Buch wieder ins Training mit und gebt es zurück.
Falls ihr nicht rechtzeitig ins Training kommen könnt teilt dies bitte per Mail mit.

Kann man Bücher vorschlagen?

Ja, bitte schlagt auf jeden Fall Bücher vor!
Falls ihr ein bestimmtes Buch lesen möchtet und denkt, dass das auch für andere aus dem Verein interessant sein kann schickt eine Mail mit dem Vorschlag an Lydia. Die Vorschläge werden dann gesammelt, besprochen und der Bibliothek hinzugefügt.

 

Bestand

Peter von Danzig – Transkription und Übersetzung der Handschrift 44 A 8

Die Hauptquelle für unser Training. Dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben, der bei uns trainiert!

Das Fechtbuch des Peter von Danzig stammt aus dem Jahr 1452 und ist eine der umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Kampfkünste.
Es enthält unter anderem Techniken zum langen Schwert mit und ohne Rüstung, zum Kampf mit Schwert und Buckler sowie zum Ringen und zum Dolchkampf.
Das Buch richtet sich an jeden, der an mittelalterlicher Gebrauchsprosa interessiert ist und selbstverständlich besonders an die modernen Adepten Meister Liechtenauers, die sich heutzutage bemühen, die alten europäischen Kampfkünste unserer Vorfahren wieder zum Leben zu erwecken. Diese bekommen hiermit ein hilfreiches und gewichtiges Begleitbuch für ihre Arbeit. Der vorliegende Band bietet zweimal den kompletten Text der Handschrift 44 A 8: Einmal in einer buchstabengetreuen Transkription und einmal in einer Übersetzung in modernes Deutsch.

 

 

 

 

Talhoffers Fechtbuch – Gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend

Durch die aufwändigen Zeichnungen ist der Talhoffer auch für Einsteiger lehrreich und unterhaltsam.

Hans Talhoffer ist einer der bekanntesten mittelalterlichen Fechtmeister überhaupt, da von ihm mehr als ein Dutzend Fechthandschriften erhalten geblieben sind. Sein opulentestes Werk ist als Bildhandschrift im Jahre 1467 entstanden.
Auf 268 Tafeln wurden die Techniken des mittelalterlichen Zweikampfs mit allen damals gebräuchlichen Waffen geschildert: wie zum Beispiel mit Schwert, Dolch, Schild, Axt, Kolben; zu Fuß und zu Ross; im Harnisch und ungerüstet.
Dieser Reprint einer vollständigen Edition aus dem Jahre 1887 gibt nicht nur alle Tafeln detailgetreu wieder, sondern bietet auch einen der Originalversion entnommenen Aufsatz über die Entwicklung der Fechtkunst, der aufzeigt, wie sehr sich das Verständnis um die mittelalterlichen Fechtquellen in den vergangenen einhundert Jahren gewandelt hat. Die von Talhoffer verfassten Bildbeischriften wurden für diese Ausgabe komplett neu transkribiert und in modernes Deutsch übertragen. Eine knappe Einführung und ein kompaktes Glossar runden diesen Band ab.